Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung


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Ein Unfall oder eine plötzliche Erkrankung können Ihr Leben und das Leben Ihrer Angehörigen unvorhergesehen und tiefgreifend verändern.

Wussten Sie, dass es ein weit verbreiteter Trugschluss ist, dass Ehepartner oder erwachsene Kinder automatisch in diesen Sachen rechtlich entscheidungsbefugt sind. Wenn rechtsverbindliche Erklärungen oder Entscheidungen gefordert sind, können tatsächlich weder der Ehepartner oder der Lebenspartner noch die Kinder Sie gesetzlich vertreten. Wenn Sie aus den oben genannten Gründen nicht mehr in der Lage sein sollten Ihren Willen zu bilden oder Entscheidungen zu treffen, kann in besonderen Fällen das Vormundschaftsgericht sogar eine völlig unbekannte Person als berufsmäßigen Betreuer bestellen, der für gerichtlich festgelegte Aufgabenkreise Ihre gesetzliche Vertretung übernimmt. Von der Betreuung betroffen sein können – je nach konkreter Konstellation – Bereiche der Entscheidung bezüglich einer weiteren ärztlichen Behandlung oder das Unterlassen dieser (Gesundheitsfürsorge), Aufenthaltsbestimmung oder Vermögenssorge.

Mit zwei Säulen können Sie schon jetzt rechtssicher alles Ihren Wünschen entsprechend für den Fall des Eintretens eines Notfalls regeln.

1. Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

In gesunden Tagen können Sie vorausschauend für den Fall der eventuell später eintretenden Betreuungsbedürftigkeit einer oder mehreren Personen Ihres Vertrauens mit einer Vorsorgevollmacht die Wahrnehmung einzelner oder aller Angelegenheiten (Gesundheitsfürsorge, Aufenthaltsbestimmungsrecht, Vermögenssorge) übertragen. Die so bevollmächtigte(n) Person(en) kann/können für den Fall der Betreuungsbedürftigkeit, handeln, ohne dass es weiterer Maßnahmen bedarf. Das Gericht wird nicht eingeschaltet.
Die Vorsorgevollmacht kann mit einer Betreuungsverfügung verbunden werden, in der Sie ebenfalls festhalten können, wer Sie – im Fall der Fälle – betreuen soll oder wer nicht und welche Wünsche/Gewohnheiten der Betreuer berücksichtigen soll.

2. Patientenverfügung

Grundlage jeder ärztlichen Behandlung ist eine Aufklärung und die Einwilligung des Patienten in die Behandlung aufgrund der Aufklärung. Sollten Sie nicht mehr einwilligungsfähig sein bzw. Ihren Willen nicht mehr äußern können, muss eine bevollmächtigte Person oder ein Betreuer für Sie entscheiden. Mit einer Patientenverfügung können Sie für den Fall Ihrer späteren Entscheidungsunfähigkeit im Voraus festlegen, ob Sie in bestimmte, zum Zeitpunkt der Festlegung noch nicht unmittelbar bevorstehende Untersuchungen Ihres Gesundheitszustandes, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe einwilligen oder diese untersagen.

Zögern Sie daher nicht und kontaktieren Sie uns. In wenigen Schritten erstellen wir mit Ihnen gemeinsam eine rechtssichere und anwaltlich geprüfte Patientenverfügung und oder Vorsorgevollmacht nebst Betreuungsverfügung.

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung